Anonim

Image "src = Die Elektronikrevolution ist in vollem Gange. Ein Unternehmen kann sich nicht mehr die neueste mechanische Technologie schnappen und sie mit seinem neuesten Repli-Racer und Wheelie in den Sonnenuntergang werfen. Heutzutage dreht sich bei der Entwicklung eines Hochleistungs-Motorrads genau so viel um Software wie um Hardware. Das neueste Mittelgewicht von Yamaha, der YZF-R6 von 2008, ist ein Beispiel für eine solche elektronische Zauberei. Der R6 ist das Fahrrad, mit dem 2007 YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle) eingeführt wurde, das erste Ride-by-Wire-Gas der Branche. und es enthält jetzt dasselbe YCC-I-System (Yamaha Chip Controlled Intake), die Velocity-Stacks mit variabler Länge, die letztes Jahr auf dem YZF-R1 debütierten. Der Motor verwendet außerdem zwei Düsen pro Zylinder in seinem Kraftstoffeinspritzsystem mit geschlossenem Regelkreis, das einen O2-Sensor für das dreifach katalysierte Abgas mit EXUP-Ausstattung enthält. All diese computergesteuerten Systeme sind für den R6 notwendig geworden, um den Leistungsverlust durch die Einhaltung der immer strengeren Emissionsvorschriften zu überwinden.

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Wenn es um Waffen im Mittelgewicht geht, ist der R6 seit langem ein Favorit von Cycle World, der unsere zehn besten Motorräder dreimal anführt. In den letzten Jahren hat sich das Motorrad jedoch stark auf die Rennstrecke konzentriert und dabei ein wenig auf die Straßenlage verzichtet, um bessere Rundenzeiten zu erzielen. Für das Jahr 2008 bestand das Ziel der Yamaha-Ingenieure darin, das Drehmoment im Drehzahlbereich zu senken, um den R6 benutzerfreundlicher auf der Straße zu machen, ohne die nachgewiesene Leistungsfähigkeit des Motorrads auf der Rennstrecke zu beeinträchtigen.

Bis zu einem gewissen Grad gelang es ihnen. Das maximale Drehmoment beträgt 42, 5 ft.-lb. und wird bei 11.900 U / min, 1000 U / min früher als zuvor und 108 PS bei 14.300 U / min produziert. Auf der Strecke scheint das überarbeitete Powerband dem R6 nicht im Geringsten geschadet zu haben. Das Herausfahren aus Kurven fühlt sich tatsächlich stärker an, als wir es vom vorherigen Motorrad gewohnt sind, und das Handling ist genauso gestochen scharf und knackig wie je zuvor.

In der Stadt ist die Leistung im unteren und mittleren Bereich jedoch immer noch enttäuschend. Das Motorrad ist erstaunlich schnell, wenn Sie den Motor auf fünfstelligen Drehzahlen halten, und das Handling auf kurvigen Nebenstraßen ist geradezu spektakulär. Die Beschleunigung in der unteren Hälfte des Drehzahlbereichs ist jedoch extrem gering, so dass eine Rollbeschleunigung praktisch nicht wahrnehmbar ist, und der Versuch, ein Bremslicht mit Nachdruck zu lassen, führt dazu, dass der Motor festsitzt.

Der neue R6 ist zwar ein besseres Allround-Bike als sein Vorgänger aus dem Jahr 2007, bietet jedoch eine verbesserte Ergonomie und ein hervorragendes Fahrwerk und macht auf der Straße dennoch nicht so viel Spaß wie die meisten seiner Konkurrenten. Für Streckentage, an denen Sie schnell Zeit für Ihr Lieblings-Backroad- oder Serienrennen haben, ist es ein Eckschnitz-Skalpell im Wert von 9599 US-Dollar, das schwer zu übertreffen ist. Und trotz seiner Mängel bei niedrigen Drehzahlen ist der R6 perfekt als Pendler oder als Alltagsfahrer geeignet. Man muss nur ein bisschen härter daran arbeiten.

Image Conner, der ein paar Fotos einsteckt, gibt den silbernen R6 weiter.

Image WR Yamaha R6 08 - Bild # 007

Image Der hintere Stoßdämpfer bietet auch Einstellungen für hohe / niedrige Geschwindigkeiten, und bei Yamaha sind Ausgleichsscheiben erhältlich, um die Fahrhöhe zu ändern.

Image Der R6 nimmt etwas Licht in der Nachsaison auf.

Image R6-Lenker bieten Einstellbarkeit, aber nicht viel Komfort für Sporttouren.

Image Apropos Einstellbarkeit: Das Frontend des R6 bietet Dämpfungskreise mit hoher und niedriger Geschwindigkeit. Durch den Kauf längerer Gabelrohre können Sie sogar die Vorderradhöhe ändern.

Image Niedriger Bildschirm bietet überraschend guten Windschutz.

Image Zu den Instrumentierungsfunktionen gehört ein integrierter Runden-Timer.

Image Cernicky legte in Streets of Willow einige schnelle Runden auf dem R6 zurück.

Image Blick auf das spitze Heck des R6 mit dem stumpfen Heckteil und der abnehmbaren Blinker- / Kennzeichenhalterung.

Image Mark Cernicky schleicht sich vor einer Probefahrt auf den R6.

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